Dienstag, 5. Januar 2010

Dualismus & Monismus

Dualismus schlägt vor, dass Körper und Geist zwei verschiedene Arten von Organisationen sind. Substanzdualismus (auch als kartesische Dualismus) ist, wenn Geist und Körper empfunden werden.

Monismus ist hingegen der Glaube, dass es nur eine Art von Phänomenen gibt. Es gibt zwei monistische Weltanschauungen - Idealismus, Menschen, die glauben, dass es nur eine geistige Welt voller Ideen, und nicht materiellen Welt existiert, und den Materialismus - dass nur physische Dinge existieren.

Samstag, 2. Januar 2010

Assimilation und Akkommodation

Entwicklungsstufen sind das Ergebnis von Lernprozessen, denn Konzepte, die sich in Form von reaktivierbaren Verbindungspfaden zwischen neuronalen Zellgruppen in verschiedenen Hirnregionen bilden, bleiben wandlungsfähig. Sie kristallisieren sich an und um beste bzw. typische Vertreter dessen, was sie repräsentieren. Sie haben eine Kernbedeutung und werden an den Rändern unscharf (fuzzy concepts).
Jean Piaget unterschied in diesem Kontext zwei Arten von Lernprozessen: Assimilation und Akkommodation. Beide dienen dem Ziel, mit den Herausforderungen durch die Umwelt fertig zu werden. In assimilierenden Lernprozessen werden die vorhandenen Wissensstrukturen beibehalten, aber durch die Ausweitung bzw. Verfeinerung des Bedeutungsumfangs der vorhandenen Konzepte in die Lage versetzt, neue Erfahrungen zu integrieren. Das geschieht gelegentlich um den Preis der Verfälschung eines ‘assimilierten’ Inhalts, d.h., er wird in eine Schublade gezwängt, in die er nicht passt. Die Akkommodation ist demgegenüber nötig, wenn sich neue Erfahrungen nicht schlüssig in die mental schon vorhandenen Wissensstrukturen integrieren lassen und deshalb eine etwas ‚dramatischere’ Restrukturierung von zumindest Teilen des gesamten Wissensbestandes nötig ist.
Quelle: http://blog.beniers-consultancy.de/archives/category/psychologie (10-01-02)

Freitag, 18. Dezember 2009

Lerntechnik Fragenstellen

Das Fragenstellen ist eine wichtige Lerntechnik, denn SchülerInnen, die in Lehr-Lern-Situationen sinnvolle Fragen stellen können, erzielen in der Regel bessere Lernergebnisse. Dennoch sind „gute“ Fragen im Unterricht eher seltene Ereignisse.  Offensichtlich ist auch die Annahme, dass SchülerInnen, wenn sie etwas nicht verstanden haben, Fragen an den Lehrer oder die Lehrerin stellen, naiv und unzutreffend. Dabei spielen offensichtlich einerseits sozial-emotionale Fragehemmungen eine wichtige Rolle, aber auch von der Konstruktion von Unterricht her haben Schüler erhebliche Schwierigkeiten, in Situationen zu komen, um 'gute' Fragen zu stellen, d.h., Fragen, die geeignet sind, ein aktuelles Verständigungsdefizit aufzuheben.